Mittwoch, 18. Mai 2022




Eine Folge hoher Sonnenaktivität sind größere ionosphärische Fehler bei GNSS-Messungen. Ionosphärische Fehler spielen insbesondere bei RTK-Messungen eine entscheidende Rolle. In Rahmen einer Referenzstationsvernetzung, die dem SAPOS-HEPS-Dienst zugrunde liegt, werden die ionosphärischen Fehler im Referenzstationsnetz modelliert und für die Position des RTK-Rovers im Feld bestmöglich reduziert. Im Falle von starken ionosphärischen Störungen gelingt dies jedoch nicht vollständig. Verbleibende ionosphärische Restfehler können dann die Initialisierungszeiten verlängern und die Positionierungsgenauigkeit verschlechtern. Dies wird um so stärker spürbar, je weiter der RTK-Rover von den physikalischen Referenzstationen entfernt ist.


Empfohlene Abhilfemaßnahmen für Nutzer


Wenn Sie während Zeiten hoher ionosphärischer Einflüsse bzw. starker Modellinkonsistenzen RTK-Messungen durchführen, empfehlen wir folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit und der Verfügbarkeit hochpräziser Echtzeitpositionen: